BR Alpha

TAMAMU Cafe

mit Katharina Puschnig und Roman Scheidl www.tamamu.com/videos und magazine.orf.at/alpha/

Filmografie
www.tamamu.com/videos und magazine.orf.at/alpha/tamamu/tamamu_inhalt.htm

TAMAMU Café
Ideen, Zeichnungen und die künstlerische Gestaltung des TAMAMU Café stammen von Roman Scheidl und Katharina Puschnig. Sprecherin: Katharina Puschnig, Kamera: Gerald Frey, ORF-Redaktion: Julius Kratky.

Zeichenfilme, Tanz-, Sprech- und Musikstücke im ORF-Programmfenster des TV-Senders BR-alpha bei www.tamamu.com/videos und magazine.orf.at/alpha/

Seit 2004 wird TAMAMU Café zweimal pro Monat jeweils am ersten und am dritten Dienstag um 21.30 Uhr im ORF-Programm in BR-alpha als eigene Sendung ausgestrahlt. Das ORF-Fenster ALPHA Österreich im Bildungskanal des Bayerischen Rundfunks ist von Montag bis Freitag, 19.30 - 20.15 Uhr europaweit über Satelliten und verbreitet über Kabel zu empfangen.

Sendezeit von TAMAMU Cafe
jeweils dritter Mittwoch im Monat um 20.05 Uhr. Wiederholung nachts um 01.35 Uhr und am nächsten Tag um 10.05 Uhr auf BR-alpha Österreich


2012 TAMAMU Cafe BR-Alpha/Österreich

Achtung: neue Sendezeiten für TAMAMU Cafe 2012
jeweils ein mal im Monat
NEU Mittwoch um 20.05 Uhr.
Wiederholung nachts um 01.35 Uhr und am nächsten Tag um 10.05 Uhr auf BR-alpha Österreich


Taugenichts und die Romantik

Mittwoch 28.3. TAMAMU Cafe 20 Uhr 05
Wiederholung nachts um 01.35 Uhr und am nächsten Tag um 10.05 Uhr auf BR-alpha Österreich

Taugenichts und die Romantik (66)


Mongolische Geheimnisse

Mittwoch 29.02. TAMAMU Cafe, 20 Uhr 05
NEU: Wiederholung nachts um 01.35 Uhr und am nächsten Tag um 10.05 Uhr auf BR-alpha Österreich

Mongolische Geheimnisse (65)


Der Poet im Tiergarten

Mittwoch 01.02. TAMAMU Cafe, 20 Uhr 05
Der Poet im Tiergarten (64)

Umrahmt von zwei Gedichten über die Gefangenschaft begeben wir uns mit Roman Scheidl und Katharina Puschnig in den Tiergarten. Rilkes Panther blickt uns sehnsüchtig an und Wolfensteins Tiger ist von Stäben gefangen. Doch verbinden wir auch angenehme Erinnerungen mit dem Zoo: Die Kindheit und der erste Kuss im Berlin Bahnhofszoo.
Bei Joseph Roths Text über den Schönbrunner Tiergarten entführen uns die Bilder in das Wien nach dem ersten Weltkrieg: Die Demokratie ist jung und mit Roths zynischen Worten verwandeln sich die Menschen im Zoo unter Scheidls raschem Pinselstrich zu gar seltsamenTieren…


2011

TAMAMU Cafe ORIENTAL

22.November 2011 (45 min) Beginn 21 Uhr
Künstlerische Leitung: Katharina Puschnig und Roman Scheidl.

Die Geschichte beginnt auf einem Marktplatz irgendwo in Nordafrika.
Der Maler Roman Scheidl, sein rascher Pinselstrich und das TAMAMU Ensemble entführen das Publikum mit Tanz, Schauspiel und Musik wie in Tausendundeiner Nacht in die rätselhafte Welt des Orient.
Was der Prophet spricht, warum man vergrabene Klappmesser wieder öffnen soll, wie sich ein Tier in ein Mädchen verwandelt, was es mit dem Großvater auf sich hat, der sich in eine Zwiebel versetzen wollte, was ein Nador ist, wie man einen Djinn am besten meidet, was die Tänzerin mit dem Spiegel zu tun hat, wie eine Befreiung aus der Burka geschieht … davon und von vielem mehr erzählen Bettler, Köche, Heilige, Ausdruckstänzer, Bauchtänzer, afrikanische Trommeln, Schauspieler und Maler des TAMAMU Ensembles.



Satans Speisekammer

18 Oktober 2011 (63)
Warum pflückt der Teufel Pilze und lässt den Menschen nur solche, die nach nichts schmecken? Was hat Brotbacken mit Engeln zu tun? Aus welchen Zutaten besteht Curry Nr.3 und warum nehmen deshalb 5 Männer die Strapazen einer Bergwanderung in den Tropen auf sich? Und was befindet sich eigentlich in der Konservendose, die rostig und ohne Etikette in der Speisekammer steht? Antwort auf diese Fragen geben Roman Scheidls Pinselzeichnung und Katharina Puschnig Stimme zum Text von Jim Crace.


Grüsse aus Palermo

20.September 2011 (WH 21.4.2009)
Palermo ist nicht Italien. Palermo ist laut, morbid aber quicklebendig.
Katharina Puschnig und Roman Scheidl besuchen die Märkte der Stadt, probieren die Besonderheiten der Sizilianischen Küche und naschen „Frutta di matorana“, bemalte Marzipanfrüchte. Sie steigen hinunter zu den 8000 Mumien ins „Convento dei Cappuccini“ und lachen anschliessend im „Teatro dei pupi“ -dem Marionettentheater- über tapfere Ritter, zierliche Burgfräulein und grauenhafte Ungeheuer. Nachts fällt ein Schuss und unheimliche Schatten huschen durch die engen Gassen.


Aus dem Graskissenbuch

16.August 2011 (62)
Wir Menschen vergessen. Manchmal vergessen wir sogar, an welchem Ort sich unsere Seele befindet. Aber wenn wir von ferne ein blühendes Rapsfeld sehen, wachen wir auf. Roman Scheidl und Katharina Puschnig lassen sich vom Gesang der Vögel verführen, lauschen der Lerche, fangen selbst einen kleinen Vogel und lesen dabei im Graskissenbuch des japanischen Schriftstellers Natsume Soseki.


Was ist Zucker?

19.Juli 2011 (61)
Was ist Zucker? Diese Frage beantworten Roman Scheidl und Katharina Puschnig mit Pinsel und Stimme zum Text von Christian Mähr. Anfangs wird die Chemie dieser Substanz erklärt, dann geht’s zur Geschichte des Zuckers, der mit kuriosen Dingen, Spekulationen und auch viel Leid verbunden ist. 10 Minuten Zeichnung über eine Substanz, die die Welt verändert und das Leben süßer gemacht hat…


Von Geistern aus dem Orient

21.Juni 2011 (60)
Für die Leute, die auf dem Land leben, ist der Djinn auch heute noch
ein selbstverständlicher, wenn auch gefürchteter Bestandteil ihres Lebens.
Wenn sich ein Djinn einem bestimmten Menschen gezeigt hat, wird sich sein Leben radikal verändern. Sie leben nur ein paar Meter unter uns, in einer exakten Imitation der Landschaftsoberfläche der Erde. Roman Scheidl und Katharina Puschnig haben mit Pinsel und Farbe versucht den Geistern des Orients nachzuspühren


Des Knaben Wunderhorn - Gustav Mahler

15. Mai 2011, (WH 21.6.2010)
„Ich weiß für mich, daß ich, solange ich mein Erlebnis in Worten
zusammenfassen kann, gewiß keine Musik hierüber machen würde. Mein
Bedürfnis, mich musikalisch-symphonisch auszusprechen, beginnt erst da, wo
die dunklen Empfindungen walten, an der Pforte, die in die „andere Welt
“ hineinführt“. Das sagte Gustav Mahler über seine Musik. Katharina Puschnig
und Roman Scheidl feiern den 150. Geburtstag des grossen Komponisten mit
ihren Zeichnungen.


Max Frisch – Tagebuchskizzen

15. März 2011, Folge 59

Aus dem Tagebuch 1946–1949 stammen zwei Texte, eine frühe Skizze zum späteren Theaterstück Andorra und eine nicht umgesetzte Romanvorlage von Marion, dem Puppenspieler. Du sollst Dir kein Bildnis machen, fordert Max Frisch (1911-1991), der Jubilar von 2011, den Leser auf. Eine Geschichte über Vorurteil, Intoleranz, Verfolgung, Verblendung, Irrtum und schließlich Mord, zeitlos, in Bilder umgesetzt von Roman Scheidl und Katharina Puschnig.


Also sprach Zarathustra

14. Februar 2011, Folge 58

Zarathustra, der zehn Jahre als Einsiedler gelebt hatte, verlässt die Einsamkeit der Berge und steigt zu den Menschen herab um seine Weisheit mit ihnen zu teilen. Er fragt: Der Mensch ist Etwas, das überwunden werden soll. Was habt ihr getan, um ihn zu überwinden?“
Aber er erntet für seine Reden nur Hohn und Spott. Am Ende zieht sich Zarathustra in sich selbst zurück. Was bleibt sind die Gespräche mit sich selbst und seinen Tieren.
Roman Scheidl und Katharina Puschnig lauschen seinen Worten und Zeichnen den Lebensweg seines Schöpfers Friedrich Nietzsche nach, der sein wichtigstes philosophisches Werk „Also sprach Zarathustra“, zwischen 1882 und 1885 schrieb.


Winterreise

18 Jänner 2011, Folge 57

Winter, Kälte, Einsamkeit. Wilhelm Müllers Texte erzählen nicht nur von einer verlorenen Liebe, sie waren auch Vorboten für den Vormärz. Schubert vertonte sie 1827: „Ich werde euch einen Zyklus schauerlicher Lieder vorsingen. Ich bin begierig zu sehen, was ihr dazu sagt. Sie haben mich mehr angegriffen, als dies bei anderen der Fall war. Mir gefallen diese Lieder mehr als alle, und sie werden euch auch noch gefallen.“
Winterreise: gelesen und gesungen und natürlich gezeichnet von Roman Scheidl und Katharina Puschnig.


2010

Die Reise zum Mond

21. Dezember 2010, Folge 56

Mythos Mond. Die anziehende Wirkung inspirierte nicht nur Hesse und Eichendorff zu Gedichten. Roman Scheidl und Katharina Puschnig zeichnen laufende Bilder warum man dem Neumond frisch geprägte Münzen zeigen soll, wie die dunklen Flecken auf den Mond gelangten, warum er eifersüchtig auf die Sonne war und wie eine Mondfinsternis gar eigenartige Verlangen in Menschen weckt…


Das Wesen der Zwiebel

16. November 2010, Folge 55

Mein Großvater war kein Koch. Er war ein Zauberer.“ So erzählt der alte Hassan ein marokkanisches Märchen über die seltsamen Erkundungen seines Großvaters über das Wesen der Zwiebel. Ein marokkanisches Märchen lehrreich und mit viel Humor, kulinarisch illustriert von Roman Scheidl und Katharina Puschnig.

Tamamu Cafe 16.11. 2010


Das Rad des Lebens, Buddhismus

19. Oktober 2010, Folge 54

Als vor 2500 Jahren ein indischer König den Buddha um Rat bat, was er denn einem Freund Kostbares schenken solle, da ließ dieser von seinen Mönchen ein Lebensrad malen, erklärte die Details und ließ es auch an der Tür jedes Tempels anzubringen, damit die Menschen sich zukünftig ihres Daseinkreislaufes bewusst würden und die Bedeutung der Lehre immer vor Augen hätten. Es dreht sich bis heute von Stunde zu Stunde, von Jahr zu Jahr. Roman Scheidl und Katharina Puschnig drehen sich zeichned mit ihm.


Wiener Melange

20. Juli 2010, Folge 53

Sie werden höflich gebeten, das Wort Kaffee auf der zweiten Silbe zu betonen.Denn der Unterschied zwischen Kaffe und Kaffee geht ins Abnorme.Auf der ersten Silbe betont, bezeichnet Kaffee ein Getränk, auf der zweiten bedeuten Café und Kaffeehaus in Wien eine Lebensform.Eine Anekdote fragt, was denn das Entscheidende des Wiener Kaffeehauses sei, und antwortet: „Man ist nicht zuhaus ´und doch nicht an der frischen Luft“.Katharina Puschnig und Roman Scheidl treiben sich im Wiener Kaffeehaus herum und zeichnen dabei zu Texten von Hans Weigel und anderen Kaffeehausliteraten.


Des Knaben Wunderhorn - Gustav Mahler

22. Juni 2010

„Ich weiß für mich, daß ich, solange ich mein Erlebnis in Worten zusammenfassen kann, gewiß keine Musik hierüber machen würde. Mein Bedürfnis, mich musikalisch-symphonisch auszusprechen, beginnt erst da, wo die dunklen Empfindungen walten, an der Pforte, die in die „andere Welt“ hineinführt“. Das sagte Gustav Mahler über seine Musik. Katharina Puschnig und Roman Scheidl feiern den 150. Geburtstag des grossen Komponisten mit ihren Zeichnungen.

Bild:Gustav Mahler im Wiener Musikhimmel


Hokusai

18. Mai 2010

Die Bedeutung des berühmten Japanischen Meisters Katsushika Hokusai (1760-1849) und sein Genie könnte man am ehesten mit dem von Rembrandt oder Dürer vergleichen. Zum 250-sten Geburtstag des Meisters steigen Roman Scheidl und Katharina Puschnig in die „fließenden Welt“ seiner Holzschnitte hinein.

Während wir mit ihnen auf seiner berühmten Woge reiten und im Anblick des Berges Fuji versinken, können wir plötzlich die Worte des japanischen Meister verstehen, wenn er sagt:

„...mit Neunzig Jahren werde ich in die Geheimnisse der Dinge eindringen und mit 100 Jahren werde ich auf der Stufe des Wunders angelangt sein. Mit 110 wird alles, sei es ein Punkt oder eine Linie, leben.“

Bild:Der Höllenfürst Emma


Christus am Weltberg

20. April 2010

Katharina Puschnig und Roman Scheidl zeichnen diesmal den großen Traum des romantischen Dichters Jean Paul Richter nach, der an einem Sommerabend auf dem Berge entschlief und träumte: Daß die Welten zerbersten, die Riesenschlange der Ewigkeit die Welten auseinander quetscht, daß ein unermesslicher Glockenhammer die letzte Stunde der Zeit schlägt und Christus zu uns spricht: „Wir sind alle Waisen, ich und ihr, wir sind ohne Vater.“Doch als der Dichter erwachte, glimmte die Sonne tief hinter den vollen purpurnen Kornähren und warf friedlich den Widerschein des Abendrotes dem kleinen Monde zu.

Und zwischen dem Himmel und der Erde streckte eine frohe vergängliche Welt ihre kurzen Flügel aus und lebte.


Der Zauberlehrling

16. März 2010

„Ungebeten und ungewarnt nimmt die Natur uns in den Kreislauf ihres Tanzes auf und treibt uns mit sich fort, bis wir ermüdet sind und ihrem Arme entfallen.“So schreibt Goethe, um dann in seinem „Zauberlehrling“ unsere Hilflosigkeit gegenüber einer entfesselten und außer Kontrolle geratenen Natur zu zeigen.Roman Scheidl und Katharina Puschnig haben versucht, die überbordenden Mächte des Chaos mit ihren Zeichenstrichen zu bannen.

Foto:Ingeborg Kreher/Tamamu Cafe 2008, Mathias Brühlmann und Rowena Ansell, Tanz


Also sprach Lao Tse

16. Februar 2010

„Meine Worte sind sehr leicht zu verstehen, aber niemand auf Erden kann sie verstehen.“ So beginnt die Geschichte von Lao tse, der viehundert Jahre vor Christus sein Land auf einem Ochsen reitend verlassen will. Er kann aber die Bitte eines Zöllners, er möge doch sein Gast sein und ihm aufschreiben was er gelehrt hat, nicht abschlagen. Nach einer Woche übergibt er dem Mann und damit auch uns die einundachzig Sprüche des Tao te king. Sagt: Kann man höflicher sein?

Bild:Lao Tse beim Zöllner


Hier gehts zur Filmografie (Jahre 2004 bis 2009)
www.tamamu.com/br-alpha/filmografie/



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